Die Diablerie bittet zum Sterben

Die Diablerie bittet zum Sterben  - Derek Landy, Ursula Höfker

Ein Teleporter nach dem anderen wird umgebracht. Wer steckt dahinter? Und was bezwecken der oder die Mörder? Gut, dass Stephanie ihr Spiegelbild hat, das für sie in die Schule geht und die Hausaufgaben macht. Denn wer kann sich schon vormittags auf Geometrie konzentrieren, wenn er nachmittags noch eine Mordserie aufklären muss? In ihrem neuesten Fall müssen Skulduggery und Stephanie einen jungen Teleporter namens Fletcher Renn beschützen. Dumm nur, dass der sich als größte Nervensäge auf Erden entpuppt - und dass ihnen nicht nur die Diablerie im Nacken sitzt, sondern auch Remus Crux, der tollpatschigste Detektiv, den die Welt je gesehen hat. Der glaubt doch allen Ernstes, Skulduggery selbst sei der Teleporter-Mörder! (Loewe)

 

Auf geht es ins dritte Abenteuer von Skulduggery Pleasant und Walküre Unruh! Und wie erhofft nimmt die Geschichte mit diesem dritten Teil endlich Fahrt auf: Die Aufträge werden gefährlicher, die Gegner mächtiger und die Dialoge verrückter. So gefällt mir das! Humor und Spannung erwarten den Leser in jedem Kapitel und wenn der Detektiv und seine Assisstentin der Lösung des Geheimnisses um die ermordeten Teleporter näher kommen, fliegen nicht nur Fäuste und Flammen sondern auch verbale Funken, die zwischendurch für einige Lacher sorgen. Und dann ist da noch das packende Finale mit dem bösen Cliffhanger...

 

Skulduggery holte eine kleine Fadenspule aus der Tasche und began den Faden um die Griffe der Flügeltür zu wickeln.

"Und das soll halten?", fragte Walküre skeptisch.

"Das ist ein druckresistenter Spezialfaden. Je größeren Zug er aushalten muss, desto stärker wird er. Er ist sehr selten. Es heißt, er sei vor mehr als zweitausend Jahren aus der Magenschleimhaut eines Kaiserdrachen gesponnen worden."

"Echt?"

"Nein. Es ist einfach nur ein sehr reißfester Faden."

(S. 130)