Der Gentleman mit der Feuerhand

Skulduggery Pleasant Der Gentleman mit der Feuerhand  - Derek Landy

Er ist kein gewöhnlicher Detektiv. Er ist Zauberer und Meister der kleinen schmutzigen Tricks, und wenn die Umstände es erfordern, nimmt er es mit dem Gesetz nicht so genau. Er ist ein echter Gentleman. Und... er ist ein Skelett.

Als Stephanie Skulduggery Pleasant das erste Mal sieht, ahnt sie noch nicht, dass sie ausgerechnet mit ihm eines ihrer größten Abenteuer erleben wird. Denn um den mysteriösen Tod ihres Onkels aufzuklären, muss sie Skulduggery in eine Welt voller Magie begleiten - eine Welt, in der mächtige Zauberer gegeneinander kämpfen, Legenden plötzlich zum Leben erwachen und in der das Böse schon auf Stephanie wartet... (Loewe)

 

Heute mal der Versuch einer Kurz-und-bündig-Rezension:

Wer Skulduggery Pleasant liest, kommt ums Schmunzeln nicht herum - denn Wortwitz findet man hier an jeder Ecke (wenn auch wieder mal nicht in Umfang und Qualität eines Bartimäus - aber wo gibt's das schon?). Dazu gesellt sich eine Gruppe höchst interessanter Charaktere, bei denen es unheimlich viel Spaß macht, mehr über sie zu erfahren, sowie ein Plot, bei dem zur Rettung der Welt neben den obligatorischen Kämpfen gegen die Bösewichte auch der detektivische Spürsinn eines lebenden Skeletts gefragt ist. Eine sehr erfrischende Herangehensweise wie ich finde.

Das unbestimmte Gefühl, dass man die Geschichte hier und da eher aus der Ich-Perspektive hätte schreiben sollen, verflüchtigt sich mit der Zeit und so bleibt unterm Strich ein sehr unterhaltsame Geschichte, die in den nächsten Bänden sicher noch einen Zahn zulegen wird, und die Frage, wer zum Teufel bitte der auf Seite 279 erwähnte Shale ist, von dem vorher nie die Rede war...!?

Ich sage also: Lesen, Leute! Denn dieses Buch ist einfach nur cool!

 

""Dann wirst du mir in Zukunft nichts mehr verheimlichen?"

Er legte die Hand auf die Brust. "Hand aufs Herz. Ich schwöre es bei meinem Leben."

"Okay."

Er nickte und ging ihr voraus zu seinem Bentley.

"Allerdings hast du kein Herz mehr."

"Ich weiß."

"Und rein technisch gesehen auch kein Leben."

"Auch das weiß ich."

"Dann verstehen wir uns ja.""

(S. 96)