Von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt

The Fault in Our Stars - John Green

Despite the tumor-shrinking medical miracle that has bought her a few years, Hazel has never been anything but terminal, her final chapter inscribed upon diagnosis. But when a georgeous plot twist named Augustus Waters suddenly appears at ancer Kid Support Group, Hazel's story is about to be completely rewritten. (Dutton)

 

Nach langem Hin- und Herüberlegen, ob ich das Buch lesen soll oder nicht, habe ich mich letztendlich dafür entschieden und habe es nicht ein einziges Mal bereut. Der Sprachstil ist wunderbar flüssig zu lesen, mal ist er ernst, mal träumerisch, mal poetisch, aber immer gut zu verstehen und er nimmt einen gleich gefangen. Obwohl sich die Erkrankung von Hazel und Gus in dem ganzen Buch, in jedem Kapitel, ja, auf jeder Seite wiederfindet, hatte ich nicht das Gefühl, dass sie im Vordergrund steht. Es sind vielmehr die zwischenmenschlichen Beziehungen, Erlebnisse und Erinnerungen, auf die es ankommt - sei es nun in diesem Buch oder im Leben generell. Auch wenn man von Anfang an eigentlich ahnt, wie das Ende sein wird, so gibt es doch immer Momente der Hoffnung und der Freude, die das Leid und den Schmerz erträglich machen; Momente, die demütig machen und einen daran erinnern, wie sehr man dieses wunderbare Geschenk des Lebens schätzen sollte.

Aus allen Ecken hat man nach Erscheinen des Buchs gehört, man müsse es unbedingt lesen, denn es sei kein typisches Krebs-Buch. Nun, ich habe keine Ahnung, was ein 'typisches Krebs-Buch' ist - lesen sollte man es aber wirklich allemal!

 

"'"Mother's glass eye turned inward,'" Augustus began. As he read, I fell in love the way you fall asleep: slowly, and then all at once."

(p. 124-125)