30-Day-Book-Challenge - Day 12: A book you used to love but don't anymore

Biss zum Morgengrauen (Twilight #1) - Karsten Kredel, Stephenie Meyer

Ja, ich gebe es zu: Auch ich war treuer Anhänger des Twilight-Hypes!

Noch bevor die Bücher in Deutschland so populär wurden, erzählte mir eine Freundin bereits von der englischen Version, die sie so supertoll fand. Diese Vampir-Geschichte mit diesem unglaublich gut aussehenden Typen namens Edward...

Ähm, hallo? Wer heißt bitte heutzutage noch Edward? Ein Buch mit einer Hauptperson dieses Namens, die nicht aus der Feder von Jane Austen oder den Bronte-Schwestern kommt, kann nicht gut sein - das war jedenfalls meine Meinung bevor ich es gelesen hatte.

Irgendwann ließ ich mich aber dann doch hinreißen und verschlang den kompletten ersten Teil auf einer Busfahrt von Rügen nach Frankfurt. Und so hatte ich mich mit dem Virus infiziert, die Bände zwei, drei und vier folgten, inklusive Poster und Kinobesuch und Filmbücher; all dieser Krempel eben.

Nach und nach ebbte meine Begeisterung aber ab, ich habe die Vermutung, dass es mit den immer merkwürdiger werdenden Verfilmungen zu tun hatte. Die Bücher wanderten im Regal immer weiter nach unten, bis sie schlussendlich in einer hinteren Ecke landeten, wo man sie nicht mehr sehen kann. Mittlerweile würde ich mich als vollkommen kuriert betrachten, irgendwie ist mir das alles zu kitschig und überhaupt und sowieso. Wie gut, dass ich mich auch an anderen Dingen erfreuen kann!